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Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.

Hiermit geben wir ihnen die Möglichkeit unsere Bruderschaft näher kennen zu lernen.


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Aktuelles (01.03.2026)

Alle zwanzig Jahre wieder…

So lange haben die letzten Ruten, also die Holzstangen am Stammheimer Hochstand, die die abzuschießenden Holzvögel tragen, gehalten. Trotz regelmäßiger Behandlung mit Holzschutzmittel, mussten sie im Jahr 2024 (ich bin etwas spät dran mit diesem Artikel) ausgetauscht werden. Sie sind das ganze Jahr über dem Wetter ausgesetzt, entgegen der Kugelfänge, die wir über die nasse Jahreszeit herunterlassen und abdecken.

Nicht auszudenken wäre der Bruch einer Rute, aufgrund von Fäulnis, während des Schießbetriebes oder sogar an einem Schützenfestmontag beim Königsschießen. Daher haben wir uns für einen vorbeugenden Austausch entschieden und ein neues Projekt innerhalb der Bruderschaft war geboren.

Die erste Herausforderung war die Suche eines Lieferanten, der uns Stämme mit entsprechender Länge liefern kann, die auch noch besonders gerade gewachsen sind. Der Holzhändler von vor zwanzig Jahren, konnte dies leider nicht mehr und die Abfrage verschiedener Firmen und die Suche ging weiter. Glücklicherweise fand unser Oberschießmeister Stefan Schneider die Firma Rosenbaum aus Mayen, die sich auch für unser außergewöhnliches Projekt von Anfang an interessierte und mit Rat und Tat zur Seite stand.

Die zweite Herausforderung bestand in der relativ genauen Längenbestimmung der benötigten Stämme (Anekdote: Vor zwanzig Jahren kam es zu einem Mess- oder vielmehr Schätzfehler von rund minus zwei Metern und die Lieferung der ersten sechs Ruten ging damals zurück …). Dieses Mal wurden mehrere unabhängige Messungen durchgeführt und man war sich einig, dass die neuen Ruten mit mindestens 13,5 m Länge geliefert werden müssen.

Es wurde auch beschlossen, sieben Ruten zu bestellen, wobei es nur sechs Schießstände gibt. Sollte uns bei der späteren Bearbeitung ein Missgeschick passieren, hätten wir eine Reserverute. Der Materialwert der Ruten war, im Vergleich zu den Kosten für den Sondertransport, relativ gering und wir wollten uns die Nachlieferung einer einzelnen Rute sparen.

Die Firma Rosenbaum wurde im belgischen Staatsforst fündig und nach einer ersten Bearbeitung wurden uns im Mai 2024 sieben geschälte Fichtenstämme angeliefert.


Ein Stamm wiegt ca. 250 kg

Nun aber begann erst die eigentliche Arbeit für die Hochstandschützen. Die Stämme mussten im unteren Bereich im Durchmesser bearbeitet werden, damit sie in die Aufnahme aus Stahlbau passen. Hierzu wurden mehrere Stunden am Elektrohobel verbracht und zwischendurch wurden Maßhaltigkeit und Linearität laufend kontrolliert. Ob sie wirklich passen, wussten wir erst, als wir die alten Ruten ausgebaut hatten und somit Platz war, um die neuen einzuziehen.



Hierzu haben wir uns die Arbeit erleichtert und einen elektrischen Seilzug oben am Hochstand montiert und ein Arbeitsgerüst aufgestellt. Erfreulicherweise haben alle sechs Ruten auf Anhieb gepasst, sodass wir nun im eingebauten Zustand jeweils die Bohrung für die Kippachse und den Verriegelungsbolzen passgenau setzen konnten. Damit aber nicht genug. Nun mussten die fertig bearbeiteten Ruten wieder rausgehoben und mit Fäulnisschutz sowie mehrfach mit Holzschutzmittel behandelt werden. Dies wäre im eingebauten Zustand sehr umständlich und nicht effektiv gewesen, weshalb dies am Boden in der Waagerechten geschah. Anschließend das Ganze noch einmal und das Einziehen der Ruten funktionierte immer besser.

Der letzte Arbeitsschritt bestand darin, die Stahlstangen am oberen Rutenende zu montieren, an denen die Holzvögel befestigt werden. Diese müssen zudem exakt in ihrer Position ausgerichtet werden, damit sie sich mittig im Schussfeld vor dem Kugelfang befinden.

Auch wenn die Arbeit schweißtreibend war, war es für die Hochstandschützen mal etwas anderes und vor Allem eine anspruchsvolle Herausforderung, alle Arbeitsabläufe zu planen, abzustimmen und auszuführen. Da Nachhaltigkeit einen immer größer werdenden Stellenwert. Das Endergebnis stellt uns zufrieden hat, können wir auch hier punkten. Die alten Ruten wurden klein gesägt und zu Holzvögeln verarbeitet, die nun darauf warten, von der Stange geschossen zu werden. Lediglich beim Zersägen der nicht benötigten, siebten Reserverute tun wir uns ein wenig schwer. Interessenten an dieser Rute können sich gerne beim Oberschießmeister melden.


Das Endergebnis stellt uns zufrieden

Auf dass uns die neuen Ruten mindestens weitere zwanzig glückliche Schützenkönige liefern und schon mal ein Aufruf an die derzeitige Jugendabteilung: Nehmt euch im Frühjahr 2044 nichts vor! Dann seid ihr gefragt und dürft die jetzigen Ruten gegen neue auswechseln.

von Christoph Hugenott


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Termine (22.02.2026)


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Aktuelles (19.08.2025)

Alle Majestäten 2025/2026

von links nach rechts:

Jungschützenkaiser Niklas Opladen mit seiner Königin Lisa,
Schützenkönig Fabian Schmitt mit seiner Königin Eyleen,
Bambiniprinz Raphael Nentzel mit seiner Prinzessin
es fehlt: Schülerprinz Luca Pelzer

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Aktuelles (12.08.2025)

Wir gratulieren unserem neuen Schützenkönigspaar 2025/2026



Fabian Schmitt & Eyleen


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Aktuelles (05.05.2025)

Wir gratulieren unseren neuen Bezirksmajestäten


von links nach rechts:

Bezirksjungkönig Robin Glasenapp mit seiner Königin Laura (Stammheim)
Bezirkskönig Michael Bell mit seiner Königin Elvira (Stammheim)
Bezirksschülerprinzessin Mila Leer (Holweide)
Bezirksbambiniprinz Niklas Stehr (Stammheim)


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